Stimmen zum Kurs «Vorsprung durch Resilienz»

Im Anschluss an einen zweitägigen Kurs: «Vorsprung durch Resilienz» erreichten mich, direkt aus dem Alltag,  folgende zwei beispielhafte und inspirierende Geschichten, welche mich sehr berührt haben und ich hier nun anonymisiert mit Ihnen teilen darf. Lesen Sie hier weiter, wie es zwei Teilnehmern nach dem Kurs ergangen ist.

– Herzlich, Yves Nater

Vorsprung durch Resilienz

Zwei kurze Feedbacks zweier Mitgestalter des Kurses «Vorsprung durch Resilienz»:

Erhöhtes Verständnis dank der Technik: Kohärente Kommunikation

«…Die koharänte Phase (Gleichgewicht zwischen Körper und Geist) aus dem Kurs hat sich wunderbar fortgesetzt. Ich stand unten vor der Eingangstür zum Kurszentrum und befand mich in einem Gespräch mit einer Person aus der Leitung. Ich erzählte ihm von meinem AHA-Erlebnis im Kurs, und dass ich darüber noch immer völlig perplex sei. Genau zu diesem Zeitpunkt erschien ein zweiter Teilnehmer aus der Klasse, welcher bislang nicht zu meinen Lieblingskollegen zählte, mit einer Rolle Flipchart-Blätter des Dozenten unter dem Arm. Es machte den Anschein, als wolle er auch mit dieser Person sprechen, daher verabschiedete ich mich.
Der «Kollege» heftete sich jedoch sogleich an meine Fersen und sagte in fast flötendem Ton: Ich bin zwar nicht Hubert*, aber darf ich dich trotzdem zum Bahnhof begleiten? Nun kamen fast mütterliche Gefühle in mir auf. Im Gespräch zeigte sich, dass er mit einigen Sorgen kämpfte, die ich nicht bei ihm erwartet hätte. Und er schien mir offen für Tipps. Als ich erfuhr, dass ihm, ebenso wie mir, von einer Stunde auf die andere ohne Vorwarnung gekündigt worden war, er sofort sein Büro räumen musste und sich nicht von den Kollegen verabschieden durfte (ganz genau so wie ich) – da war ich nur noch Herz.»

 

Stress blockiert Kreativität und Lösungsfindung: Freeze FrameⓇ

«Zuhause angekommen checkte ich meine Mails. Ich klickte auf ein Werbemail und folgte einem Link. Las dort etwas, was mich an meine Materialsammlung für meine Semesterarbeit an der Fachhochschule erinnerte, welche ich noch fertig stellen musste. Nahm diese zur Hand, breitete sie aus und blätterte durch. Und stellte fest, dass ich diese Sammlung noch viel zu wenig gut gesichtet hatte, dass ich noch eine Menge brauchbares Material hatte. Das heisst, ich brauche gar keine Interviews zu machen, meine Arbeit wird trotzdem gut bis sehr gut werden.
Durch die dauernde Grübelei über die Interviews, und dass ich diese vielleicht nicht schaffe, hatte ich es versäumt, das Material gründlich zu sichten.»

 

Das waren zwei Beispiele, direkt aus dem Leben. Daran kann man erkennen, wozu Emotionsmanagement in der Lage ist. Da die Erfahrungswelt unserer Mitgestalter extrem breit ist, fällt es oft schwer, sich konkret vorzustellen, welchen Nutzen man vom Emotionsmanagement hat. In mir bestärkt sich folgender Eindruck: Wenn wir Emotionen als den Schlüssel zur eigenen Resilienz, Effizienz und zum eigenen Wohlbefinden verstehen, arbeiten wir direkt an der Wurzel des Übels. Diese Wurzel ist niemals offensichtlich. Dies ist so, weil sich unser Gehirn die eigenen Begründungen für unser Handeln immer selber zusammen reimt und die Gültigkeit dieser Begründung auch noch dauernd bestätigt, sodass die Erfahrung zur Situation passt. Das ist nicht weiter schlimm. Lästig ist nur, dass wir von der Richtigkeit, was unser Gehirn abgespeichert hat, überzeugt sind, auch wenn vielleicht etwas falsches oder unvollständiges abgespeichert wurde. Denn es wird niemals die gesamte Situation abgespeichert. Deswegen ist bei Problemen, jeder Art, ein rein analytisches Vorgehen oft nicht zielführend. Wir blenden zu viele Details aus. Dank Kohärenztraining erreichen wir inneres Gleichgewicht, wir können besser nachdenken, sind intuitiver und finden somit kreativere Lösungen. Wir sind allgemein offener für Inputs. So lässt sich erklären, warum die Lösung oft vor einem liegt, man sie aber nicht sieht. Oder in einer anderen Situation  ganz einfach den Nerv nicht hat, jemanden zu verstehen, wenn dieser ganz andere Werte lebt als man es sich gewohnt ist. Gerade dies wäre aber in der heutigen schnelllebigen Zeit notwendig.

Herzlich, Yves Nater

*Name geändert

Neugierig geworden? Lassen Sie sich auf unsere Event-Seite lotsen, um die nächsten Kursdurchführungen für den Kurs Inneres Gleichgewicht ist messbar (auf der Basis von «Vorsprung durch Resilienz») anzuzeigen.

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