Symantec Virtualisierung

Das heutige Software Management stellt hohe Anforderungen an Systeme und Verwaltung:

  • Geräte und Benutzer sind mobil
    • dies erschwert das Lizenz Management
    • das Inventar hinkt immer hinterher
  • Die Geräte sind oft nicht standardisiert (oder es gilt sogar BYOD)
  • Die Software Update Zyklen werden immer kürzer
  • Benutzer möchten temporär Software benutzen
  • Benutzer benötigt Software, die Verteilsysteme arbeiten aber hauptsächlich computerbezogen
  • Überlizenzierung oder Unterlizenzierung kann kaum vermieden werden

Die Virtualisierung und insbesondere das Streaming von Software können einige oben genannte Probleme entschärfen.

Wie funktioniert’s?
Bei der Virtualisierung spricht man von einem “Software Layer” oder von einer “Schicht”, die über das Dateisystem gelegt wird. Die Daten werden in diese Schicht hinein geschrieben, anstatt ins “echte” System. Damit wird eine Software Installation vom darunterliegenden Betriebssystem abgekapselt. Der Vorteil dabei ist, dass solche Schichten ganz einfach aktiviert und deaktiviert werden können. Für das Betriebssystem ist der ganze Vorgang transparent, Programme starten und verhalten sich als ob sie normal installiert wurden.

Beim Streaming werden virtualisierte Software Pakete nicht als Ganzes auf den Computer geladen, sondern bitweise “gestreamt”, so lange bis genug Informationen auf dem Client liegen um die Software zu starten. Im Normalfall benötigen Programme nur einen Bruchteil ihrer Grösse um laufen zu können. Je nachdem welche Funktionen der Benutzer aufruft, werden im Hintergrund weitere Teile des Programms geladen. Diesen Mechanismus kennt man auch vom Abspielen von Videos z.B. bei Youtube.

Was bringt’s?
Durch die Abtrennung einer ganzen Software Installation vom restlichen System, kann diese Installation auch restlos rückgängig gemacht werden. Auf diese Weise sind Updates in Sekunden erledigt: die alte Schicht wird deaktiviert, eine neue aktiviert. Ein weiterer Vorteil bietet die Möglichkeit, mehrere Versionen einer identischen Software oder eine inkompatible Version parallel laufen zu lassen. Ein gern genanntes Beispiel ist hier der Internet Explorer in verschiedenen Versionen. Eine Schicht kann nicht nur aktiviert oder deaktiviert, sondern auch zurückgesetzt werden. Damit wird auf Knopfdruck der Urzustand direkt nach der Installation wiederhergestellt.

Wird ein virtualisiertes Paket zusätzlich gestreamt, nützen Sie weitere Vorteile. Auf diese Weise konfiguriert man auf dem Streaming Server die Zugriffe pro Benutzer, damit erhält dieser die entsprechende Software auf allen seinen Geräten. Durch den Streaming Vorgang sieht der Administrator jederzeit in Echtzeit wie viele Programme gestreamt werden und hat damit den Überblick über den effektiven Lizenzverbrauch. Natürlich kann ein gestreamtes Paket auch offline, z.B. für ein Notebook, verfügbar gemacht werden. Der Benutzer nimmt auf Reisen so sein Programm mit, welches je nach Konfiguration mit einem Ablaufdatum versehen ist. Nach einem Update ändert der Administrator nur die Zuordnung auf dem Server und schon erhalten die Benutzer den Stream einer neuen Software Version.

Symantec Workspace Virtualization ist Bestandteil der Altiris Suiten ITMS, CMS, SMS.
Symantec Workspace Streaming können Sie bei uns separat erwerben.